23 / 03 / 2024
4 Minuten Lesen

Eine ziemlich schräge Begegnung

 

Offensichtlich beeindruckte mich diese Begegnung sehr. Ich muss sie einfach hier aufschreiben.
 

WhatsApp-Nachricht von einem Gast:

„Ich war nur einmal bei dir. Aber dieser Besuch zählt zu den Erlebnissen, an die ich mich bis zum Lebensende erinnern möchte. So tief, so intensiv, so echt. Du hast mich mich selbst spüren lassen.

Schön – und jetzt?

Es zieht mich. Und ich zögere. Und diese ambivalente Spannung macht es noch spannender. "

Offensichtlich wusste er ziemlich genau, wie er mich um den Finger wickeln kann. Vielleicht meinte er auch alles so, wie er es schrieb. Im Nachhinein kann ich das gar nicht einordnen.

Na ja, auf jeden Fall hatte mich diese Nachricht berührt. Es fühlte sich so gut an, was er schrieb und wie er schrieb, und ich war gebauchpinselt. Was denn sonst.

Ich antwortete ihm im ungefähr gleichen Stil seiner WhatsApp, dass man nicht versuchen sollte, Erlebnisse, die einen sehr beeindruckt haben, genauso wiederholen zu wollen, da sie nicht wiederholbar sind. Irgendetwas wird immer anders sein. Ich antwortete ihm weiter, dass ich mich sehr freuen würde, sollte er sich entschließen, zu kommen und es selbstverständlich auch in Ordnung ist, wenn er sich entscheidet, nicht zu kommen.

Er sagte einen Besuch zu.

Ich fragte ihn, wie lange er bleiben wolle, und er entgegnete: „Bis die Zeit still steht...Wir kriegen das schon hin, mit der Zeit und dem Geld...no worries.“

Gerade muss ich schmunzeln, wenn ich diese Zeilen hier aufschreibe, denn was dann passierte, war ziemlich schräg und hat mich ganz schön aus der Bahn geworfen.

Er kam spät abends. So gegen halb 11 nachts. Wir verstanden uns gleich sehr gut, und ich fragte ihn nicht, wie es eigentlich üblich ist, wie lange er schlussendlich bleiben wolle, und ich ließ mir auch nicht gleich das Honorar geben. Ein absolutes No-Go, ich weiß.

Wir verstanden uns also, wie schon erwähnt, sofort sehr gut. In jeder Hinsicht. Wir küssten und erzählten, hatten guten Sex. Wir lachten und philosophierten und küssten wieder und taten schöne Dinge. Es war eine wirklich tolle Zeit. Ich habe sie genossen. Wir hatten einen guten Draht zueinander.

Manchmal dachte ich während dieser Zeit des Zusammenseins auch an das Honorar, dass mir die Begegnung bescheren sollte. Ja, na klar, dachte ich auch daran. Und es beschwingte mich.

Irgendwann brachte ich zur Sprache, wie lange er denn jetzt bleiben wolle, und er entgegnete, dass er gerne bis zum frühen Morgen bei mir bleibt. Ich vertraute ihm. Zu stimmig war diese Begegnung, um zu hadern.

Nach 4 Stunden intensivstem Zusammensein (und wieder lache ich gerade herzhaft, weil es für mich so absurd ist, wie die Geschichte weitergeht) fragte ich ihn, ob er denn wirklich die ganze Nacht bleiben wolle. Er wurde auf einmal etwas reservierter und sagte, dass er es sich anders überlegt hätte und dann doch nach Hause geht.

Mir war das ganz recht, da ich einen, im wahrsten Sinne des Wortes, harten Tag hinter mir hatte und so müde war, dass mir die Augen zufielen.

Er bestellte sich einen Uber und zog sich an. Ich lag im Bett und schlief fast ein und sah aus dem Augenwinkel, wie er das Honorar zusammengefaltet auf den Nachttisch legte. 

Ich begleitete ihn zur Tür, verabschiedete ihn, und erst dann schaute ich nach dem Geld. Mich traf der Schlag. Wirklich. Ich war fassungslos.

Er traute sich das echt und ging - rückblickend betrachtet - durch diese Nummer sehr selbstbewusst durch. Zumindest schien es so.

Also, zurück zum Honorar: er hatte mir 300.- Franken auf den Nachttisch gelegt.

Das war wie ein Schlag ins Gesicht. Das saß. Ich kann genau beschreiben, wie ich mich danach fühlte: ich fühlte mich missbraucht. Das war echt ein heftiges Gefühl. Er hatte aus 1.200.- Franken für 4 Stunden, 300.- gemacht.

Ich schrieb ihm, dass das doch nicht sein Ernst sein könne und dass mit 300.- Franken noch nicht mal eine Stunde bezahlt ist. Und er war ja schließlich 4 (!) Stunden bei mir. Ich schrieb ihm sinngemäß, dass dies frech sei und mit Wertschätzung, was das Honorar auch für mich ausdrückt, nichts zu tun hat.

Er schrieb ein „Oha“ zurück. Dann habe ich nichts mehr von ihm gehört. 

Ich weiß nicht, ob er mich in seinem Handy sperrte, denn ich beließ es bei dem „Oha“, aber es grummelte in mir und beschäftigte mich noch den ganzen nächsten Tag. Offensichtlich beschäftigt es mich immer noch, nachdem bereits mehrere Tage vergangen sind, sonst würde ich diese Geschichte hier nicht aufschreiben.

Und ja, ich weiß: immer erst fragen, wie lange der Gast bleiben möchte und dann im Voraus das Honorar kassieren (gibt es eigentlich einen schöneren Ausdruck als kassieren?). Ich werde es mir merken…

Claudia Nova

(Die Originalversion dieses Artikel:  https://www.claudianova.ch/post/eine-ziemlich-schr%C3%A4ge-begegnung )


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